Fragen zur Gemeindepraxis? - Hier sind Sie richtig!
Ob Kirchenvorsteherin, Gruppenleiter, Kindergottesdienstmitarbeiterin oder Gemeindebriefredakteur - die Evangelische Kirche bietet eine Vielfalt an Aufgaben. Das Miteinander in Kirche und Gemeinde ist ein lebendiger Prozess. Er braucht immer wieder neue Impulse, Kreativität, aber auch methodische und fachliche Kenntnisse.
Ihre vielschichtige Zusammenarbeit als haupt-, neben- und ehrenamtlich Mitarbeitende unterstützen wir als Amt für Gemeindedienst. Wir verstehen uns mit unseren verschiedenen Arbeitsfeldern als eine Dienstleistungszentrale der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern. Gemeinsam mit Ihnen entwickeln wir passgenaue Konzepte und unterstützen Sie bei der praktischen Umsetzung in Gemeinden, Dekanatsbezirken und Einrichtungen.
Für Ihre praktische Arbeit finden Sie bei uns:
- qualifizierte Dienstleistungen
- fachlich fundierte Beratung
- Fort- und Weiterbildungen
- Arbeitsmaterialien
Wir sind gern für Sie da und nehmen Ihre Anregungen auf.
Festgottesdienst und Zeit für Begegnung
Ein ungewöhnlicher 75Jähriger hatte eingeladen und viele waren gekommen aus der Nähe und Ferne, aus Kirche und Politik, Ehrenamtliche und Hauptamtliche aus den verschiedenen Arbeitsfeldern des Amtes für Gemeindedienst.
Das Fest begann mit einem Gottesdienst in der Christuskirche in Nürnberg-Steinbühl. Dank für viele gelungene Arbeit in 75 Jahren des Bestehens, realistischer Rückblick auf diese Zeit, in der auch Fehler gemacht und Menschen enttäuscht wurden,sowie die Hoffnung auf viele weitere Jahre mit Kraft, Kreativität und konstruktivem Miteinander aller Beteiligten für die Menschen und die Gemeinden prägten den Gottesdienst.
Oberkirchenrat Michael Martin predigte zum Text aus 1. Mose 12,1-4. Er ließ deutlich werden, wieviel ausgegangen ist aus dem Amt für Gemeindedienst, das erst im Verlauf seiner Geschichte diesen Namen bekam. Als es im Juni 1935 eingerichtet wurde, war es das "Volksmissionarische Amt der Evang.-Luth Landeskirche in Bayern rechts des Rheins".
Der Name mag sich geändert haben, die Mission - hinauszugehen und den Menschen vom Glauben in den unterschiedlichsten Formen zu erzählen und sie selber zu eigener Sprachfähigkeit im Glauben zu ermutigen - bleibt.
In den Grußworten von Synodalpräsidentin Dorothea Deneke-Stoll, Regionalbischöfin Elisabeth Hann von Weyhern, Volker Roschke von der Arbeitsgemeinschaft Missionarische Dienste - Berlin und Bürgemeister Horst Förther - Nürnberg spiegelten sich noch einmal die vielfältigen Bezüge des Amtes für Gemeindedienst und die Bedeutung der Arbeit insbesondere für Ehrenamtliche und das Zusammenspiel mit den Hauptamtlichen in den Gemeinden und unserer Kirche wieder.
Amtsleiter Reiner Appold stellte sich dankbar hinein in die Tradition derer, die vor ihm das Amt geleitet hatten - drei von ihnen waren gekommen: Gotthart Preiser, Hans-Gernot Kleefeld und Raimund Loebermann. Sein Dank galt auch all denen, die durch die Jahre hindurch das Amt kritisch konstruktiv begleitet haben und nicht zuletzt den Mitarbeitenden im afg.
Alt und Neu zusammenbringen, nicht nur Herausforderung für das Amt für Gemeindedienst - im Gottesdienst gelang dies musikalisch an der Orgel Dr. Thomas Greif. Mitglieder der Band Jericho überbrachten musikalische Grüße. Neben persönlichen Beziehungen verbinden eine lange gemeinsame Geschichte und der gemeinsame Auftrag, hinauszugehen zu den Menschen, Jericho und das afg.
Ganz im Sinne einer einladenden und lebendigen Kirche standen im weiteren Verlauf des Nachmittags vielerlei Begegnungen auf dem Programm. Dabei konnten sich die Gäste über Arbeitsbereiche, Teams und aktuelle Themen des afg informieren. In bunter Vielfalt, verbunden durch den roten Faden: missionarische Gemeindeentwicklung, Ehrenamt und Netzwerkorientierung, präsentierten die Mitarbeitenden das afg in den Gemeinderäumen der Christuskirche.
Mehr zum
Jubiläum
Einfach vom Glauben reden
Nach dem Kirchentag ist vor dem Kirchentag - so fanden sich kurz nach dem 2. Ökumenischen Kirchentag in München mehrere Tausend Besucher am Pfingstmontag zum Bayerischen Kirchentag auf dem Hesselberg ein. Einfach vom Glauben reden - dies Thema bearbeiten schon seit Jahren Mitarbeitende im Amt für Gemeindedienst in ihren unterschiedlichen Arbeitsbereichen und Teams. Diakon Friedrich Rößner (Bild links) stellte im Mittagsprogramm in einem Workshop den aktualisierten Glaubenskursfinder vor. Dies Hilfsprogramm will Verantwortliche in Gemeinden unterstützen, den für die jeweilige Situation passenden Glaubenskurs aus der Vielzahl der Angebote herauszufinden.
Neben Fortbildungs- und Beratungsangeboten, werden im afg diverse Materialien im Zusammenhang mit Arbeitshilfen, Praxisheften u.a. erstellt. Am Stand des afg konnten die Kirchentagsbesucher mit den Mitarbeitenden des afg ins Gespräch kommen sich umschauen und die eine oder andere "Kleinigkeit" erwerben.
Ehrenamtliche sind aus der kirchlichen Arbeit nicht wegzudenken. Mehr als 140.000 Menschen engagieren sich in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern ehrenamtlich für ihre Gemeinde oder für übergemeindliche Einrichtungen. In ganz unterschiedlicher Weise, in vielen Bereichen und oft über Jahre hinweg bringen sie ihre Ideen und Kompetenzen ein und gestalten kirchliches
Leben maßgeblich mit.
Mit dem „Ehrenamtsnachweis Bayern. Engagiert im sozialen Bereich“ gibt es nun die Möglichkeit, den Ehrenamtlichen zu danken, die sich in Ihrer Gemeinde oder Ihrer Einrichtung sozial engagieren. Der Ehrenamtsnachweis dokumentiert das Engagement und die dafür eingebrachten Kompetenzen.
Weiteres zu Modalitäten, Ansprechpartnern und Verfahren können Sie dem Informations-Flyer entnehmen.
Ehrenamtspreis 2010 in der ELKB
Im Rahmen des Treffens der Vertrauenspersonen für Ehrenamtliche am internationalen Tag des Ehrenamtes (5. Dezember 2009) im Amt für Gemeindedienst in Nürnberg wurde der Ehrenamtspreis der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern (ELKB) ausgelobt. Er soll erstmals am 4. Dezember 2010 vergeben werden.
Die Ausschreibung zum Ehrenamtspreis der ELKB als pdf.










