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10 Tipps fürs Schreiben im Gemeindebrief

„Der Seniorenkreis unserer Gemeinde machte sich am Montag, den 5.6.1999 auf den Weg zu seinem jährlichen Ausflug. Diesmal ging es nach xy-Dorf. Um 9 Uhr trafen sich alle am Treffpunkt Gemeindehaus. Der Bus kam pünktlich und so konnte es zusammen mit Herrn Pfarrer Müller losgehen. Pünktlich um 11 Uhr erreichten wir unser erstes Ziel, die Wallfahrtskapelle in ab-Dorf. Dort hielt uns Herr Pfarrer Müller eine schöne Andacht. Anschließend gab es ein zweites Frühstück. Frau Meier hatte alles schön vorbereitet…“

Variante
„Aus-Flug
Die Vögel zwitscherten mit den Seniorinnen und Senioren unserer Gemeinde im Chor. Geh aus, mein Herz, und suche Freud – das Motto des Ausfluges zur Wallfahrtskapelle AB machte neugierig auf das, was Luise Meier und Pfarrer Lutz Müller sich für den diesjährigen Seniorenausflug am 5. Mai hatten einfallen lassen. …“


Sie alle kennen solche oder ähnliche Texte aus Gemeindebriefen. Und ganz einfach ist es natürlich nicht, immer wiederkehrende Ereignisse einladend und attraktiv zu beschreiben. Dennoch ist es möglich sowohl für die, die am Ereignis Beteiligten, als auch für solche, die es nicht miterlebt haben spannender zu schreiben. Dabei sind einige Dinge zu beachten:


  1. Schreiben Sie kurze Sätze, benutzen Sie Verben.
  2. Bei Einladungen bzw. Ankündigungen kommen die wichtigen Informationen nach vorne – beantworten Sie die W-Fragen: wer, was, wann, wo, wie, wieviel?
  3. Ersetzen Sie allgemeine Verben, z. B. „gehen“ durch differenziertere: flanieren, schlendern, spazieren …
  4. Manche Substantive bzw. die Kunst der Aneinanderreihungen unterschiedlicher Wörter kann durch ein Verb ersetzt werden: Die Kunst, unterschiedliche Worte aneinanderzureihen …
  5. Benutzen Sie Vor- und Nachnamen – Luise Müller, Hermann Meier. Titel oder Berufsbezeichnungen Regierungsrätin Luise Müller oder Luise Müller, Regierungsrätin in …, können wichtig sein.
  6. Keine Abkürzungen, es sei denn, Sie haben sie eingeführt (Wir laden Sie ein zur Fahrt zum 32. Deutschen Evangelischen Kirchentag (DEKT) nach Bremen…, der Kirchenvorstand (KV) trifft sich wieder am …
  7. Lassen Sie Ihren fertigen Text von einer unbeteiligten Person kritisch gegenlesen.
  8. Wagen Sie ein Interwiev und befragen einen Teilnehmer/eine Teilnehmerin einer Veranstaltung nach deren Erfahrungen und schreiben das.
  9. Versuchen Sie, im Kopf des Lesenden einen Film zu „produzieren“, indem Sie eine bildhafte Sprache verwenden
  10. Bitten Sie jemanden, ein schönes Foto zu machen, das eine Besonderheit der Fahrt, Veranstaltung… illustriert.

Kerstin Dominika Urban

 

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Zu Ziffern und Zahlen

Nach dem neuen Duden können Zahlen sowohl in Ziffern als auch in Buchstaben geschrieben werden. So kann man „2 Häuser“ schreiben oder „fünfzehn Autoreifen“.

Wichtig ist, auf den Zusammenhang zu achten. Im technischen Bereich werden eher Ziffern verwendet, während in einem Fließtext die Zahlen eher ausgeschrieben werden.

Als Lesehilfe können in Ziffern geschriebene Zahlen in Gruppen aufgeteilt werden. Hierbei wird von rechts her gedacht – drei Ziffern bilden jeweils eine Gruppe. Zusätzlich können sie mit einem Zwischenraum getrennt werden: 56.555 Euro / 666.777 Euro – das Eurozeichen ginge ebenfalls.

Wenn die Zahlen ausgeschrieben werden, wird auch die Währung ausgeschrieben.

Dezimalstellen werden durch Komma angezeigt 55.333,40 Euro.

Bei der Uhrzeit werden die Minuten von den Stunden durch einen Doppelpunkt getrennt 13:45 Uhr.

Kontonummer unterteilt man (von rechts) in Dreiergruppen, die Bankleitzahlen in zwei Dreiergruppen und eine Zweiergruppe.

Bei DIN-Nummern gilt ebenfalls die Dreiergruppenregel von rechts gelesen ab der fünften Stelle.

Telefon- und Faxnummern werden mit Leerzeichen unterteilt: Ländervorwahl Ortsvorwahl Anschlussnummer
0911 4316-0
+49 911 43 16-0 (internationale Nummer)

Postfachnummern werden in Zweiergruppen von rechts her aufgeteilt. Trenngröße ist ein halber Wortzwischenraum.

 

Kerstin Dominika Urban - Öffentlichkeitsarbeit

 

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Tipps zur Schaukastengestaltung

  1. Der Schaukasten ist kein Zettelkasten. Die Flut an Information interessiert niemanden.
  2. Schaffen Sie einen Blickfang! Vorübergehende sollen neugierig werden. Der Blickfang sollte aus zehn Meter Entfernung erkannt werden, er darf ein Drittel der Gesamtfläche des Schaukastens ausmachen.
  3. Ein Schaukasten – ein Thema. Zwei Drittel der Fläche für die Gestaltung des Themas, ein Drittel für weitere Informationen der Gemeinde.
  4. Die Tiefe des Schaukastens nutzen. Nutzen Sie die dritte Dimension mit Gegenständen und Dekomaterial. Ziehen Sie Plakate auf Styropor auf, heben Sie Slogans hervor.
  5. Verwenden Sie kurze Texte. Die Botschaft muss kurz, verständlich, einprägsam sein.
  6. Weniger ist mehr. Lassen Sie freie Flächen zu, beschränken Sie sich auch bei Farben und Formen.
  7. Gehen Sie kreativ mit Plakaten um. Zerschneiden Sie das Plakat, ziehen Sie Teile auf Styropor auf, gestalten Sie dazu Texte und plazieren entsprechende Gegenstände.
  8. Wechseln Sie unmittelbar nach einer Veranstaltung die Gestaltung. Vergangene Termine sind langweilig.
  9. Geben Sie dem Schaukasten regelmäßig ein neues Gesicht. Überraschen Sie durch kreative Gestaltung im Abstand von zwei bis vier Wochen. Und: Wechseln Sie immer am gleichen Wochentag, am Tag danach sind die regelmäßig Vorbeigehenden schon neugierig.
  10. Gestalten Sie mit Humor. Wir haben als Kirche eine frohe Botschaft zu verkünden. Und: Im Team fällt dies alles leichter, mehr, als wenn jeder seine Plakate nach gusto einstellen darf, der Schaukasten ist kein „Schwarzes Brett“. Ähnlich den „Stars“ muss Aufmerksamkeit erzeugt werden, das geschieht durch gestaltete Blickfänge. Diese können aus Schlagworten, Farben, ungewöhnlichen Mustern oder dreidimensionalen Gegenständen bestehen. Es bleiben etwa zwei Sekunden eines flüchtigen Blickes übrig, um den Schaukasten und seine Gestaltung wahrzunehmen. Da muss der Blickfang gut sitzen.

 

Herbert Kirchmeyer

 

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Kirchenfahnen

Sie können über uns Kirchenfahnen für die Beflaggung von Kirchlichen Einrichtungen und Gebäuden bestellen. darüberhinaus unterstützen wir Sie auch bei der Beschaffung und Gestaltung anderer Fahnen, z. B. für Ihre Einrichtung oder besondere Ereignisse. Bitte nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

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Hausbeschilderung

Wir beraten Sie im Blick auf die Beschilderung Ihrer Gebäude wie Pfarramt, Gemeindehaus, Kindergarten mit dem Logo der Landeskirche. Auch diese können Sie über uns beziehen.

Zum Bestellschein

 

 

Offene Kirchen

Seit einigen Jahren ist diese Aktion in der Bayerischen Landeskirche angelaufen. Nicht nur in den Städten oder typischen Urlaubsgebieten erweisen sich verlässlich offene Kirchen als Anziehungspunkte. 

Schilder mit dem Logo dieser Aktion sowie mit Öffnungszeiten und weiteren Informationen können Sie ebenfalls bei uns beziehen.  

Wir beraten Sie gerne bei Planung und Gestaltung und setzen diese dann für Sie um. Bitte nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

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