Fragen zur Gemeindepraxis? - Hier sind Sie richtig!
Ob Kirchenvorsteherin, Gruppenleiter, Kindergottesdienstmitarbeiterin oder Gemeindebriefredakteur - die Evangelische Kirche bietet eine Vielfalt an Aufgaben. Das Miteinander in Kirche und Gemeinde ist ein lebendiger Prozess. Er braucht immer wieder neue Impulse, Kreativität, aber auch methodische und fachliche Kenntnisse.
Ihre vielschichtige Zusammenarbeit als haupt-, neben- und ehrenamtlich Mitarbeitende unterstützen wir als Amt für Gemeindedienst. Wir verstehen uns mit unseren verschiedenen Arbeitsfeldern als eine Dienstleistungszentrale der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern. Gemeinsam mit Ihnen entwickeln wir passgenaue Konzepte und unterstützen Sie bei der praktischen Umsetzung in Gemeinden, Dekanatsbezirken und Einrichtungen.
Für Ihre praktische Arbeit finden Sie bei uns:
- qualifizierte Dienstleistungen
- fachlich fundierte Beratung
- Fort- und Weiterbildungen
- Arbeitsmaterialien
Wir sind gern für Sie da und nehmen Ihre Anregungen auf.
Kirchenvorstandswahlvorbereitungen nehmen Fahrt auf
Nach und nach nehmen Vertrauensausschuss, Kandidierendenlisten u.a. Kontur an. Auch die Materialien, die die Wahlvorbereitung und die Wahl selber unterstützen sollen, kommen nach und nach. Noch ist nicht alles da, aber Sie können gerne schon einmal in unserem
Shop stöbern - und natürlich dann auch bestellen. Bitte beachten Sie die angegebenen Termine, ab wann die einzelnen Artikel lieferbar sind.
Weitere Informationen finden Sie unter
www.kirchenvorstand-bayern.de
Kirche auf der inviva – der Messe für das Leben ab 50
Auf den „Marktplatz der Verbände und Initiativen“ der Messe inviva gehört auch eine Kirche, dachten sich Horst Eichner von der Nürnberger Klinikseelsorge und Helmut Unglaub von der Altenheimseelsorge im Amt für Gemeindedienst.
Die Idee wurde umgesetzt und rund um eine rote Schäferwagenkirche waren vom 30. - 31.3.2012 zahlreiche Seelsorgerinnen un Seelsorger aus dem Dekanat Nürnberg vor Ort, um für die zahlreichen Messebesucher als Gesprächspartner zur Verfügung zu stehen. Fragestellungen rund um das Älterwerden, Pflegebedürftigkeit, Demenz, Wohnen im Altenpflegeheim, die Wahrnehmung von Kirche und auch sehr persönliche Glaubensthemen waren Gegenstand der Gespräche.
„Es ist gut, dass sich Kirche auch hier auf der Messe zeigt“, war die Rückmeldung aus vielen Begegnungen. Und das Angebot der beiden Mittagmeditationen auf der Aktionsfläche der inviva, nahmen jeweils und 80 Personen in Anspruch. Fortsetzung folgt!
„Bohnenstangen-Generationen“ erhalten Unterstützung

- von li.: Dorothea Strichau, AEEB, Monika Bauer, eafa, Dieter Hackler Bundesministerium für Familie, Senioren Frauen und Jugend, Betty Mehrer, Synodalin ELKB, Martina Jakubek, afg
zur Landeskonferenz Altersarbeit am 26.1.2012 im eckstein in Nürnberg
„Get together – den Generationen eine Zukunft geben“ war das diesjährige Motto der Landeskonferenz Altersarbeit am 26. Januar im eckstein, zu der das Amt für Gemeindedienst (afg) in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft Evang. Erwachsenenbildung in Bayern (AEEB) und mit dem Diakonischen Werk in Bayern einlädt.
Zum Einstieg diskutierten die 70 Mitarbeitenden aus Kirche, Erwachsenenbildung, Diakonie und Kommunen über die sogenannten Bohnenstangen-Generationen. Dabei haben Kinder oft wenige oder gar keine Geschwister und Cousins, die Abstände zwischen den Generationen sind durch späte Geburten sehr groß. Trotzdem haben die Kinder gar nicht selten Urgroßeltern oder sogar Ur-Urgroßeltern. Eine Entwicklung, die die Generationen zu schmalen „Bohnenstangen“ werden lässt.
Dieter Hackler, Leiter der Abteilung "Ältere Menschen" beim Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, betonte „ diese ältere Generation hat immer mehr gute Bildung und viel Berufserfahrung, das muss sich doch auszahlen". Er benannte die Kirche als „Obervernetzer“ die die Begegnung und gegenseitige Unterstützung der Generationen initiieren könne.
Wie das gehen könne beschrieb die Synodalin Betty Mehrer in ihrem Workshop. Als Seniorenbeauftragte der Gemeinde Weyarn wirkt sie intensiv an einem kommunalen Konzept des Arbeitskreises Altersplanung mit.
Im Rahmen der Mitmach-Kampagne „ganz jung. ganz alt. ganz ohr“ des Bayerische Sozialministeriums hat die Evang.-Lutherische Kirche in Bayern bereits attraktive Ideen entwickelt und zahlreiche Erfahrung mit vielen unterschiedlichen Initiativen vorzuweisen.
„Da gibt es Mehrgenerationengottesdienste, Leih-Großeltern, generationsübergreifende Chöre, Theater von Jung und Alt oder – so die neueste Idee, ein Strickgraffiti“, beschreibt Brigitte Reinard in einem weiteren Workshop einige Beispiele.
Am 21. Oktober werden die neuen Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher gewählt. Zuvor gibt es eine Reihe von Aktivitäten, die zur Vorbereitung notwendig sind. Sie alle stehen unter dem Motto "Ich glaub. Ich wähl."
Informationen zur KV-Wahl erhalten Sie bei Pfarrer Martin Simon, zuständig für Gemeindeleitung und Kirchenvorstandsarbeit im afg.
Ganz Ohr sein - Begegnungen schaffen
Lassen Sie sich inspirieren und bringen Sie in Ihrer Gemeinde, in Ihrem Dekanat, in Ihrer Einrichtung jung und alt zusammen. Ideen, Anregungen und erste Unterstützungfinden Sie
hier.
Gerne berät Sie auch Martina Jakubek, Telefon 0911 4316-262.
Ehrenamtliche sind aus der kirchlichen Arbeit nicht wegzudenken. Mehr als 140.000 Menschen engagieren sich in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern ehrenamtlich für ihre Gemeinde oder für übergemeindliche Einrichtungen. In ganz unterschiedlicher Weise, in vielen Bereichen und oft über Jahre hinweg bringen sie ihre Ideen und Kompetenzen ein und gestalten kirchliches
Leben maßgeblich mit.
Mit dem „Ehrenamtsnachweis Bayern. Engagiert im sozialen Bereich“ gibt es nun die Möglichkeit, den Ehrenamtlichen zu danken, die sich in Ihrer Gemeinde oder Ihrer Einrichtung sozial engagieren. Der Ehrenamtsnachweis dokumentiert das Engagement und die dafür eingebrachten Kompetenzen.
Weiteres zu Modalitäten, Ansprechpartnern und Verfahren können Sie dem Informations-Flyer entnehmen.








