Kontakt
![]() | Anne-Lore Mauer Dipl. Religionspädagogin Telefon: 0911 4316-220 Telefax: 0911 4316-101 E-Mail: mehr... |
![]() | Ulrich Jakubek Diakon/Geschäftsführer/stellv. Leiter Sperberstraße 70 90461 Nürnberg Telefon: 0911 4316-221 Telefax: 0911 4316-101 E-Mail: mehr... |
Neue PraxisHilfe Ehrenamt!
Vor 10 Jahren wurde das Ehrenamtsgesetz der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern verabschiedet. Nun gibt es eine PraxisHilfe Ehrenamt, die kostenlos (gegen eine Versandkostenpauschale) zu beziehen ist über bestellung(at)afg-elkb.de. In ihr finden sich nicht nur die aktuellen Gesetzestexte zum Thema, sondern vor allem Hilfen zum Ausgestalten eines guten Rahmens für die Zusammenarbeit. Übersichtlich aufgemacht finden Sie Impulse für Gespräche, Anregungen zum Gestalten von Anfang und Ende eines Engagements, Tips zum guten Informationsfluss und vieles mehr. Bitte nutzen Sie für weitere Informationen auch unsere Homepage www.ehrenamt-evangelisch-engagiert.de!
Kirchenvostands-Rüstzeit zum Thema Ehrenamt

- Martina Jakubek, afg
„Das Thema Ehrenamt ernst zu nehmen, bedeutet, sich auf Prozesse einzulassen“, so dass Resümee von Dekan Rainer Horn nach einem intensiven Tag zum Thema Ehrenamt, an dem 44 Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher im Rahmen ihrer Rüstzeit teilnahmen.
Die Ehrenamtlichen und die Gemeindepfarrer aus dem eher ländlich geprägten Dekanat Leutershausen beschäftigten sich intensiv mit Fragen, wie die Arbeit der Ehrenamtlichen in ihren Gemeinden und im Dekanat gefördert werden kann.
Martina Jakubek, afg, wies darauf hin, dass sich auch im ländlichen Bereich Menschen zunehmend auf Grund „neuer Motive und neuen Bindungswünschen“ engagieren. Die Engagementbereitschaft in der Bevölkerung wachse kontinuierlich, gehe aber meist mit Gestaltungswillen und dem Wunsch nach zeitlicher Überschaubarkeit einher.
In den Gesprächen wurde deutlich, dass Hauptamtliche und Ehrenamtliche selbst gute kommunikative Fähigkeiten brauchen, um mit der Vielfältigkeit der Ansprüche, aber auch beispielsweise in Konflikten angemessen agieren zu können.
Neuer Freiwilligensurvey: Erste Ergebnisse
Der Freiwilligensurvey stellt detaillierte Informationen zum freiwilligen,
bürgerschaftlichen und ehrenamtlichen Engagement der deutschen Wohnbevölkerung zur Verfügung.
Befragt wurden 2009 deutschlandweit mehr als 20.000 Personen. Der 3. Freiwilligensurvey bestätigt:
Jeder Dritte über 14 Jahren (36 Prozent der Gesamtbevölkerung) ist freiwillig tätig.
Erstmals können mit der vorliegenden Untersuchung einzelne Trends und Entwicklungen über einen Zeitraum von 10 Jahren erfasst werden.
Für April 2010 ist die Veröffentlichung eines Monitors »Engagement« mit dem Schwerpunkt »Freiwilligensurvey« geplant,
im Juni 2010 wird der umfassende Gesamtbericht erscheinen.
Ehrenamtsnachweis
Ehrenamtliche sind aus der kirchlichen Arbeit nicht wegzudenken. Mehr als 140.000 Menschen engagieren sich in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern ehrenamtlich für ihre Gemeinde oder für übergemeindliche Einrichtungen. In ganz unterschiedlicher Weise, in vielen Bereichen und oft über Jahre hinweg bringen sie ihre Ideen und Kompetenzen ein und gestalten kirchliches
Leben maßgeblich mit.
Mit dem „Ehrenamtsnachweis Bayern. Engagiert im sozialen Bereich“ gibt es nun die Möglichkeit, den Ehrenamtlichen zu danken, die sich in Ihrer Gemeinde oder Ihrer Einrichtung sozial engagieren. Der Ehrenamtsnachweis dokumentiert das Engagement und die dafür eingebrachten Kompetenzen.
Weiteres zu Modalitäten, Ansprechpartnern und Verfahren können Sie dem Informations-Flyer entnehmen.
Ehrenamtspreis der ELKB
Landeskirche verleiht erstmals einen Ehrenamtspreis
Als ein Zeichen des Danks und der Förderung ehrenamtlicher Tätigkeit schreibt die bayerische Landeskirche am morgigen Internationalen Tag des Ehrenamts erstmals einen Ehrenamtspreis aus.
Mit dem Preis sollen bewährte und nachhaltige Formen ehrenamtlicher Arbeit, aber auch neuartige ehrenamtlich getragene Projekte in den Bereichen Gottesdienst, Seelsorge und Beratung, sozialdiakonische Arbeit, Kultur- und Bildungsarbeit sowie Gemeindearbeit ausgezeichnet werden. Zurzeit engagieren sich in der bayerischen Landeskirche rund 140.000 Menschen ehrenamtlich. Insgesamt 61 Projekte sind nun in der Vor-Jury, die aus Experten in verschiedenen landeskirchlichen Einrichtungen besteht. Circa 15 Projekte werden im September an die Jury als Vorauswahl übergeben. Die Jury, bestehend aus Mitgliedern des Fachbeirats Ehrenamt wird sich dann beraten, welche Projekte ausgezeichnet werden sollen.
Der Preis wird am 4. Dezember 2010 von Landesbischof Friedrich und Synodalpräsidentin Deneke-Stoll verliehen.
Ehrenamtliche organisieren sich
Die Vertrauenspersonen für Ehrenamtliche aus den Dekanaten der Evang.-Luth. Kirche in Bayern (ELKB) nutzten ihr erstes Treffen am 5. Dezember
zum Gedankenaustausch, zur besseren Vernetzung untereinander und zur Erarbeitung notwendiger Forderungen an die Kirche.
Sie zeigten deutlich, dass sie weiterhin gerne bereit sind, sich ehrenamtlich in Kirche zu engagieren.
Dr. Thomas Röbke vom bayerischen Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement würdigte das gesamte ehrenamtliche Engagement als unverzichtbar für Gesellschaft und Staat. Im Rahmen der Veranstaltung konnte auch der erste Ehrenamtspreis der ELKB ausgelobt werden.
Dieser Preis wird am 4.12.2010 im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung vergeben.
Diakon Ulrich Jakubek wurde den Ehrenamtlichen als Geschäftsführer des Fachbeirates Ehrenamt vorgestellt. Durch die Planung und Moderation des Treffens konnte er schon wichtige Akzente für ein gelingendes Miteinander setzen.
Der gemeinsame Tag wurde abschließend als sehr gelungen, informativ und abwechslungsreich beschrieben. Eine baldige Wiederholung wurde dringend gewünscht. Das nächste Treffen wird daher schon im Juli nächsten Jahres stattfinden.
Rund 60 Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher trafen sich am Samstag, den 21. November, im Dekanat Markt Einersheim um über das Ehrenamt nachzudenken.
Unter dem Titel "Profil-Café für Ehrenamts- und Freiwilligenmanagement" wurden sie von Diakon Ulrich Jakubek aus dem Amt für Gemeindedienst rechtherzlich begrüßt.
In einem dichten und abwechslungsreichen Programm kamen sie miteinander ins Gespräch und waren für Informationen zum Ehrenamtlichen und Freiwilligen Engagement dankbar.
Sie konnten erste Ideen zu Standards für die Arbeit mit Ehrenamtlichen im Dekanat zusammen tragen.
So gibt es nun Vorschläge für die Einführung und Begleitung Ehrenamtlicher. Auch über Anerkennungsformen und Verabschiedung aus dem Ehrenamt wurde nachgedacht.
Am Schluss konnten für die Weiterarbeit in der Dekanatssynode Herrn Dekan Ost vielfältiges Arbeitsmaterial übergeben werden.
Ehrenamt in der Kirche
In allen Bereichen kirchlicher Arbeit spielen ehrenamtlich Engagierte eine entscheidende Rolle. Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern hat im Jahr 2001 das Ehrenamtsgesetz beschlossen.
"Ziel ist es, ehrenamtliche Tätigkeit in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern zu fördern und die Dienstgemeinschaft von ehren-, haupt- und nebenamtlichen kirchlichen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen (Art 12 und 15 Kirchenverfassung) zu stärken."
Folgende Stichworte werden im Ehrenamtsgesetz besprochen: Fortbildung / Vertretung, Verschwiegenheit / Finanzen und Auslagen, Versicherung und Schutz / Nachweis, Gewinnung / Beauftragung , Begleitung.
Es wurde im Auftrag der ELKB vom Fachbeirat Ehrenamt herausgegeben und ist in unserem Haus erhältlich (auch in höheren Stückzahlen).
Informationen (pdf 510 KB) zum Ehrenamtsgesetz
Evaluation des Ehrenamtsgesetzes
Im Jahr 2005 hat die Evangelische Fachhochschule, vertreten durch Prof. Dr. Beate Hofmann und Prof. Dr. Hans-Joachim Puch in Zusammenarbeit mit Markus Maiwald von der Arbeitsstelle für Evaluation der EFH, eine „Evaluation des Kirchengesetzes über den Dienst, die Begleitung und die Fortbildung von Ehrenamtlichen in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern“ durchgeführt, deren Ergebnisse im Frühjahr 2006 vorlagen. Bei dieser Untersuchung wurde eine repräsentative Stichprobe von Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen aus Kirchengemeinden in ganz Bayern mit einem Fragebogen zu ihrer Wahrnehmung des Ehrenamtsgesetzes (EAG), das im Dezember 2000 in Kraft trat, befragt.
Der Abschlussbericht steht Ihnen hier als pdf-Datei (830 KB) zur Verfügung.
Ganz neu ist der Abschlussbericht über die Evaluation im Bereich der Evangelischen Dienste im Dekanatsbezirk München.
"Um Gottes Willen - wir engagieren uns"
Unter diesem Thema stand eine ökumenische Tagung zum ehrenamtlichen Engagement in Kirche und Gesellschaft Ende Januar 2009 in Köln. Sie wurde durchgeführt von der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), dem Zentralkommitee der deutschen Katholiken (ZdK), der Caritas und dem Diakonsichen Werk, der Arbeitsgemeinschaft katholischer Organisationen in Deutschland (AGKOD) und der Konferenz kirchlicher Werke und Verbände in der EKD (KKWV).
Zu den Thesen aus den Foren
Kirchenvertreter betonen wachsende Bedeutung des Ehrenamts.
Jugendforscher Rauschenbach: "Kirchen bilden Zentrum der Zivilgesellschaft" Köln/München (epd). Ehrenamtliches Engagement nimmt nach Angaben von Kirchenvertretern und Experten einen immer wichtigeren Stellenwert in Deutschland ein. In einer zunehmend individualistisch geprägten Gesellschaft mit "Tendenzen zum sozialen und kulturellen Ausschluss" vieler Menschen seien Christen besonders herausgefordert, sich mit anderen zu verbinden, sagte der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Hans Joachim Meyer, auf einer ökumenischen Fachtagung in Köln. Dabei seien den Christen auch diejenigen willkommen, "die sich aus anderen Gründen als wir Christen für ihre Mitmenschen einsetzen".
epd landesdienst Bayern Ausgabe Nr. 09 / 02.02.09
Diakonie-Präsident: Ehrenamtliche sind keine "Lückenbüßer"
Köln (epd). Diakonie-Präsident Klaus-Dieter Kottnik warnt davor, Ehrenamtliche in Kirche und Diakonie als "Lückenbüßer" zu missbrauchen. "Die Zeiten, in denen man Ehrenamtlichen die Aufgaben zuweisen konnte, sind vorbei", sagte Kottnik zum Abschluss einer Fachtagung der beiden großen Kirchen in Köln. Die Diakonie verstehe sich grundsätzlich als eine Gemeinschaft von Haupt- und Ehrenamtlichen. "Wir als Einrichtungen müssen offen sein für die Fähigkeiten und Begabungen, die die Menschen mitbringen", betonte der Präsident des Diakonischen Werks der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). EKD-Oberkirchenrätin Cornelia Coenen-Marx wies darauf hin, dass es in Zukunft wegen zurückgehender Kirchensteuereinnahmen immer weniger Hauptamtliche in der Kirche geben werde. Umso höher sei die Arbeit der Ehrenamtlichen anzusiedeln. Der Präsident des Deutschen Caritasverbandes, Peter Neher, kritisierte, dass es so gut wie keine sozialrechtlichen Regelungen gebe für Menschen, die sich für ein halbes Jahr ehrenamtlich engagieren wollten. "Das ist ein juristisches Nirwana", sagte er.
Zum Auftakt des Fachtreffens hatten Kirchenvertreter und Experten hervorgehoben, dass ehrenamtliches Engagement in Deutschland einen immer wichtigeren Stellenwert einnehme. Veranstaltet wurde die Konferenz "Um Gottes willen? wir engagieren uns" von der Evangelischen Kirche im Rheinland, dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken sowie Diakonie und Caritas.
epd landesdienst Bayern Ausgabe Nr. 09 / 02.02.09












